Psycho-Onkologie

Psycho-Onkologie nach Dr. Simonton

Das Dr. Simonton-Gesundheitstraining (Psycho-Onkologie) ist ein ganzheitliches Programm zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte und Stärkung des Immunsystems. Der Patient lernt das Zusammenspiel zwischen seelischem Wohlbefinden und der Funktion des Abwehrsystems kennen. Das Training wurde ursprünglich in den USA für Krebserkrankte entwickelt, inzwischen profitieren hiervon auch Gesunde, da ein Lernprozess angeregt wird, einen gesünderen persönlichen Lebensstil nicht nur zu finden, sondern auch einzuüben. Das Gesundheitstraining nach Dr. Simonton zeigt chronisch kranken Menschen, wie sie ihre persönliche Kompetenz in der Krankheitsbewältigung stärken und ihre Lebensqualität verbessern können. Gesunden Menschen werden Wege zur gesünderen, individuellen Lebensform aufgezeigt.


Dem Gesundheitstraining nach Dr. Simonton liegen drei Hauptziele zugrunde:


1. Stabilisierung des seelischen Gleichgewicht

2. Stärkung des Immunsystems

3. Aktivierung der Selbstheilungskräfte


Letztendlich bedingen die drei Ziele einander und sollen langfristig zu einer beabsichtigten Einstellungs- und Verhaltensänderung führen. Dr. Simonton, der Begründer dieser Methode, ist der Ansicht, nicht die Frage nach den Beeinträchtigungen und Defiziten steht im Vordergrund, sondern viel hilfreicher ist es, nach Lebenswünschen und Zielen zu fragen. Im Simonton-Training werden mit aufeinanderfolgenden Methoden (Gespräch, Entspannung, Fragebogen, Imagination, Kreativität) verschiedene Erlebnisebenen angesprochen und aktiviert. Durchgeführt wird es mit Einzelpatienten oder kleinen Gruppen. Die Inhalte des Gesundheitstrainings beziehen sich auf das Bewusstwerden eigener Ressourcen sowie Bewältigungsmechanismen und nicht zuletzt auf eine gesündere Lebensführung. Angebote und Absichten machen Themen des Programms deutlich:

Aufsuchen eines Ortes der Ruhe und Kraft, an dem Besinnung und Auftanken möglich wird. Erfahrungen von Lebensfreude und -energie werden ausgetauscht und Wege gesucht, diese Situationen bewusst zu vermehren. Eine zentrale Bedeutung hat die Frage nach gesundheitsfördernden Gedanken. Weiter werden die Patienten/Teilnehmer gestärkt, ihre eigene Realität anzuerkennen und zu interpretieren. Der Aufbau und die Funktion des Abwehrsystems werden erläutert und immunstärkende Verhaltensweisen benannt. Beziehungsklärung, das heißt auch den Wert von Unterstützung zu schätzen, ist ebenso Thema wie die zukünftige Lebensplanung. Ferner wird die Möglichkeit eines sekundären Krankheitsgewinnes bearbeitet. Auch Fragen zum Umgang mit belastenden Gefühlen werden berücksichtigt. Über die Auseinandersetzung mit gesundheitsfördernden und hemmenden Einstellungen und Verhaltensweisen kann sich als Konsequenz eine persönliche und gesündere Lebensführung entwickeln.

Dies wird besonders in dem Element der Vorsatzbildung berücksichtigt:


Wie werden gute Vorsätze wirksam?


Gerade bei chronischen Erkrankungen ist es wichtig, wieder das Gefühl zu bekommen, selbst aktiv werden zu können und etwas für sich und seine Gesundheit tun zu können.

Die neue Forschungsrichtung Psychoneuroimmunologie (PNI) untersucht das Zusammenwirken zwischen Psyche, dem Nerven- und Immunsystem. Hier gibt es Versuche, welche Wirkung von Visualisierungsübungen auf das Immunsystem belegen.

Genau diese Betrachtungsweise wird im Training genutzt, um den Betroffenen das Gefühl der eigenen Wirksamkeit und inneren Kontrolle wiederzugeben


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